Erneute Schäden und Ärger rund um die Sportanlage des VFL Kloster Oesede

Sportanlage erneut Ziel von Beschädigungen – auch Hundekot sorgt für Unmut

Beim VFL Kloster Oesede herrscht erneut großer Ärger über Schäden rund um das Vereinsheim und die Sportanlage. Es wurden Glühbirnen einer Lichterkette herausgerissen und vor die Wand beziehungsweise auf den Gehweg geworfen. Die Glasscherben verteilten sich rund um das Vereinsheim.

Besonders bitter ist, dass unter den Folgen nicht nur der Verein, sondern vor allem die Kinder leiden. Sie sollen auf der Sportanlage trainieren, spielen und sich sicher fühlen können. Stattdessen müssen Vereinsverantwortliche und Helfer immer wieder aufräumen, Schäden beseitigen und dafür sorgen, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Gerade herumliegende Glasscherben stellen für die Kinder eine erhebliche Gefahr dar.

Für den Verein entstehen durch die wiederholten Beschädigungen zudem Kosten, die an anderer Stelle dringend benötigt würden. Geld, das eigentlich in den Sportbetrieb, die Ausstattung und die Jugendarbeit fließen sollte, muss nun für Reparaturen und Ersatzbeschaffungen aufgewendet werden. „Nach dem ganzen Desaster rund um die Bewässerung ist es besonders enttäuschend und belastend, wenn nun erneut mutwillig Dinge beschädigt werden“, so der Tenor aus dem Vorstand.

Doch nicht nur die Sachbeschädigungen sorgen für Unmut. Auch Hundekot rund um die Sportanlage ist weiterhin ein Ärgernis – und das trotz entsprechender Beschilderung. Die Vereinsverantwortlichen appellieren daher erneut eindringlich an alle Hundebesitzer, die Hinterlassenschaften ihrer Tiere zu entfernen und die Sportanlage sauber zu halten. Auch hier sind es letztlich die Kinder und Sportlerinnen und Sportler, die unter der Rücksichtslosigkeit Einzelner leiden.

Besonders bedauerlich ist die Situation im Hinblick auf eine geplante Anschaffung: Der Vorstand hatte überlegt, einen Defibrillator außen am Vereinsheim anzubringen und damit im Notfall für jedermann zugänglich zu machen. Eine solche öffentlich zugängliche Erste-Hilfe-Möglichkeit könnte im Ernstfall Leben retten und wäre ein wichtiger Beitrag für die gesamte Gemeinschaft.

Angesichts der wiederholten Beschädigungen stellt sich für den Vorstand inzwischen jedoch die Frage, ob ein außen angebrachter Defibrillator überhaupt dauerhaft sicher vor Vandalismus geschützt werden kann. Es ist für den Verein schwer nachvollziehbar, dass eine Anschaffung, die im Notfall Menschenleben retten könnte, möglicherweise daran scheitert, dass Gegenstände auf dem Vereinsgelände nicht respektiert werden.

Der Verein hofft deshalb auf mehr Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein im Umfeld der Sportanlage. Die Einrichtung und Pflege einer Sportstätte ist für einen Verein bereits mit großem Aufwand verbunden. Viele Arbeiten werden ehrenamtlich erledigt. Umso enttäuschender und belastender ist es, wenn Gegenstände mutwillig beschädigt, Glasscherben hinterlassen oder die Anlage verunreinigt werden. Die Folgen tragen am Ende alle – insbesondere die Kinder, die den Sportplatz nutzen, und die Vereinsmitglieder, die ihre Freizeit investieren, um den Sportbetrieb aufrechtzuerhalten.

Der VFL Kloster Oesede appelliert daher eindringlich an alle Besucherinnen und Besucher, die Sportanlage und das Vereinsheim respektvoll zu behandeln. Die Kinder sollen dort sicher trainieren und spielen können. Außerdem sollen die finanziellen Mittel des Vereins in die Jugendarbeit und den Sport fließen – und nicht in die Beseitigung mutwillig verursachter Schäden. Nur wenn alle Verantwortung übernehmen, können Angebote wie ein frei zugänglicher Defibrillator tatsächlich der gesamten Gemeinschaft zugutekommen.